Schweriner Schlosslauf am 11.04.2015

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Unsere Laufgruppe Schwerin veranstaltete in diesem Jahr den „1. Schweriner Schlosslauf“. Die Strecke ist den Läufern sicherlich noch als  “Schweriner Post Telekom Lauf” bekannt.  Auch die Bezeichnung „15. Schweriner 15 km Lauf“ wäre ebenfalls korrekt 😉 . Der neue Name zielt bereits auf die im kommenden Jahr neue Streckenführung ab. Also lasst Euch überraschen, ob der Lauf dann wirklich am Schloss entlang geht…

Neben der Hauptstrecke gab es sowohl einen Bambinilauf über 1 km als auch ein bzw. zwei Runden um den Faulen See, die dann 4 bzw. 8 km entsprachen.

In den vergangenen fünf Jahren war ich bisher immer am Start, bin selbst gelaufen. Doch in diesem Jahr wurde händeringend nach Helfern an der Strecke gesucht. Man kann seinen Verein schließlich nicht mit der Vorbereitung und Absicherung des Laufes hängen lassen und ich erklärte mich bereit mitzuhelfen, obwohl wir am Nachmittag noch mehrere Geburtstage zu feiern hatten. Lothar teilte mich dann als Streckenposten ein.

Matze, der mittlerweile wieder gut ins Training hineingefunden hat, wollte sich die Chance nicht nehmen lassen und in seiner Heimatstadt wertvolle Punkte für den Laufcup MV sammeln. Somit war ein Familienmitglied auch als Starter dabei.

Gudrun und ich sammelten frühmorgens Matze ein und machten uns zusammen nach Schwerin zum Faulen See auf. Das Wetter hätte heute kaum besser sein können, mit 20 °C vielleicht einen kleinen Tick zu warm. Die Sonne schien und kaum ein Lüftchen wehte. Die Läufer würden wohl kaum mit Gegenwind zu rechnen haben.

Schlosslauf2015-Streckenplan

Streckenplan mit Streckenpostenstandorten

Die Einweisung als Streckenposten gab uns Lothar gegen neun Uhr. Hier erhielten wir dann auch gleich die Warnwesten, damit wir als Helfer gut auszumachen wären. Ich war für den Streckenposten 9 eingeteilt, direkt am Ufer des Schweriner Sees am Franzosenweg, eigentlich einem idealen Standort. Hier kamen die Läufer zunächst den Hexenberg hinunter, bevor es dann weiter in Richtung Zippendorfer Strand ging und sie auf dem Rückweg nochmals an mir vorbei kamen.

Von Gudrun hatte ich mich mit einer Kamera ausstatten lassen, war quasi das „Fototeam 2“ 😉 . Gemeinsam trabte ich dann kurz nach halb zehn mit Harald und Birger in Richtung unserer zu beziehenden Posten.

Die Zwischenzeit bis zum Eintreffen der ersten Läufer vertrieb ich mir mit einigen Fotoexperimenten und Gesprächen mit Spaziergängern, die die mich etwas verwundert betrachteten und denen ich dann vom heutigen Cup-Lauf erzählte.

Gegen 10:10 Uhr rechnete ich mit den ersten Läufern am Hexenberg. Bis hierhin waren es ungefähr 3 km. Die schnellsten Läufer würden dafür ungefähr 10 Minuten brauchen.

So ungefähr hatte ich schon richtig gerechnet. Gegen 10:12 Uhr kam das Führungsrad, kurz danach tauchten auch auch die ersten Läufer auf. Bereits hier hatte sich Danny Friese vom HSV Neubrandenburg von seinen beiden Verfolgern Robert Mandje (Greifswald) und Matze (Laufgruppe Schwerin) deutlich abgesetzt.

Die nächste Gruppe bildeten Carsten Tautorat und Jan Seemann vom Team City-Sport Rostock sowie Martin Pankow von der TSG Wittenburg. Nach ein paar weiteren kleinen Gruppen rollte nun das Hauptfeld an. Meine Kamera hatte jetzt viel zu tun, während ich die Läufer anfeuerte.

Nach und nach zog nun das ganze Feld in Richtung Zippendorfer Strand und es dauerte nicht allzu lange, bis die ersten Läufer das zweite Mal an mir vorbei kamen.

Allerdings wechselte ich nun die Wegseite, denn vereinzelt wollten einige Läufer wieder den Hexenberg hoch, anstatt weiter geradeaus den Franzosenweg zu folgen.

Trotz optimaler Wetterbedingungen mussten einige Läufer auch ihren Lauf vorzeitig abbrechen. Diese machten sich dann auch auf dem kürzesten Weg in Richtung Ziel über den Hexenberg.

Nach guten gelaufenen 11 km kamen jetzt wiederum alle Läufer an mir vorbei. Das Feld war mittlerweile recht weit auseinandergezogen. An der Position der drei führenden Läufer hatte sich aber bisher nichts geändert.

Ansonsten war verkehrstechnisch an dieser Stelle relativ wenig zu regeln, bis auf einen Jeep mit Anhängerwagen. Ein Passant erkundigte sich danach, wann der Lauf hier vorbei sein würde. Angesichts der vielen Läufer machte er dann doch noch lieber wieder kehrt.

Als Christiane vom SC Laage das dritte Mal an mir vorbeilief sagte Sie mir : “Jetzt kannst du bald Feierabend machen, Fred!”.

Ich war mir allerdings keinesfalls sicher, ob doch noch ein Läufer kommt oder eventuell noch Fahrrad als Abschlussfahrzeug.

Tatsächlich kam dann nach guten zehn Minuten der nun wirklich letzte Läufer vorbei und ich konnte mich nun langsam in Richtung Ziel bewegen 🙂 .

Im Zielbereich hatten die Verpflegungsstellen nun alle Hände voll zu tun um die Läufer zu versorgen, während nebenbei schon die Siegerehrungen durchgeführt wurden.

Wir blieben natürlich noch bis zur Siegerehrung, denn Matze musste ja noch als Gesamtdritter (54:44 h) hinter Danny Friese (HSV Neubrandenburg) 52:15 h und Roberte Mandje (Greifswald) 53:56 h gleich mehrmals auf´s Podest 🙂 .

Bei den Frauen siegte Eva-Jana Lamm (Runners Point Dresen) vor Beate Krecklow (TC FIKO Rostock) und Jana Wittwer (Laufgruppe Schwerin).

Für uns wurde es dann auch langsam Zeit aufzubrechen, denn wir hatten ja noch die Geburtstage von Jana und Roland zu feiern 🙂 .

Wie uns Lothar mitteilte, gab es mit über 250 Läufern gegenüber den Vorjahren (knapp 180 Teilnehmer) einen neuen Teilnehmerrekord. Wie gesagt, wir sind jedenfalls schon gespannt auf die neue Strecke mit nächsten Jahr 🙂 .

Alle Ergebnisse: hier klicken!

Kategorie: Allgemein

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